Urologie von A bis Z

(in Bearbeitung)

A

Androgene
männliche Geschlechtshormone z.B. Testosteron

Algurie
Schmerzhaftes Wasserlassen

B

Blasenkarzinom
Harnblasenkrebs

C

D

Dysurie
Erschwertes, schmerzhaftes Wasserlassen

E

Erektile Dysfunktion
Störung der Erektion. Ein neuer Begriff, früher hat man die Erektionsstörungen unter dem Stichwort Impotenz zusammengefaßt.

Erektion
Versteifung und Aufrichtung des männlichen Gliedes

H

Hämaturie
“Blut im Urin”. Man unterscheidet mikroskopisch sichtbares Blut (Mikrohämaturie) und makroskopisch, also mit bloßem Auge erkennbares Blut im Urin (Makrohämaturie). Beides kann bei Blasenentzündungen oder Steinleiden auftreten, jedoch auch Hinweis auf einen Blasentumor sein.

I

Ileum-Conduit
Klassische Form einer inkontinenten Harnableitung unter Verwendung von einem Stück Dünndarm. Ist mit einem Beutelsystem zu versorgen.

Impotenz
älterer Begriff, siehe auch Erektile Dysfunktion

K

 

L

Laserkoagulation
Verschweißung bzw. Verschorfung von Gewebe mit einem Laserstrahl. Dabei wird das Gewebe berührungsfrei zerstört

M

Makrohämaturie
siehe Hämaturie

Metastasen
Absiedlungen oder auch Tochtergeschwülste eines Krebses

Mikrohämaturie
siehe Hämaturie

N

Neoblase
Eine “neue” Harnblase, Ersatzblase, meist aus einem isolierten Darmstück erstellt

P

Pollakisurie
Gehäuftes Wasserlassen

R

Radiatio der Harnblase
Strahlenbehandlung der Harnblase

Rezidiv
Erneutes Auftreten einer vorher behandelten Tumorerkrankung

 

S

Sonographie
Ultraschalluntersuchung. Die Abbildung des Körperinneren mit Ultraschall ist unschädlich, nicht belastend für den Patienten und kann jederzeit wiederholt werden. Ultraschalluntersuchungen haben sich zu einem sehr wichtigen bildgebenden Verfahren in der Urologie entwickelt

T

Transurethrale Resektion (TUR)
Entfernung von Gewebe mit Hilfe einer elektrischen Schlinge. Der Eingriff wird durch die Harnröhre (transurethal) durchgeführt. Gutartige Prostatavergrößerungen können auf diese Weise behandelt werden (TUR-P) oder Blasentumoren reseziert werden (TUR-B)

U

Urinzytologie
Untersuchung des spontan gelassenen Urins oder von Blasenspülflüssigkeit auf bösartige Zellen.

V

Vorsorgeuntersuchung
Die Vorsorgeuntersuchung ist ein Programm zur Früherkennung von häufig vorkommenden Krebsarten.

Z

Zystektomie, Radikale
Komplette operative Entfernung der Harnblase, beim Mann unter Einschluß der Prostata (Vorsteherdrüse). üblicherweise werden auch die regionalen Lymphknoten im kleinen Becken mitentfernt.

Zystoskopie
Blasenspiegelung. Auch Urethrozystoskopie. Wird mit dünnen, starren oder biegsamen Instrumenten durchgeführt und gewährt einen diagnostischen Einblick in die Harnblase. Problemlos unter Verwendung eines lokal die Harnröhre betäubenden Gleitgels durchführbar

Zytostatika
Substanzen, die die Zellteilung und Zellvermehrung verhindern, unterbrechen oder stören

Zytologie
Siehe Urinzytologie.